Regionaler und saisonaler Schnittblumenverkauf am Nordeingang der BS 06 – Ein Konzept der Handlungsorientierung für angehende Floristinnen

Auszubildende der Floristik des ersten Ausbildungsjahres an der BS 06 hatten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, selbstgebundene Sträuße und Bundware zu verkaufen. Mit jeweils zwei Ständen im Erdgeschoss und ersten Stock konnten alle am Schulleben teilnehmenden Personen am 06. und am 07. Juni 2019 sommerliche Blumen aus der Region kaufen. Betreut wurde das Projekt von den Lehrkräften R. Bacchi, A. von Holten, S. Küttner und K. Wald-Westphal.

Bereits drei Wochen vor Verkaufsbeginn fingen die Auszubildenden der Klassen F 18/1 und F 18/2 im Rahmen des Gestaltung-Unterrichts mit den Planungen an. Gruppenweise (die Gruppenzuteilung erfolgte durch die Lehrkräfte) entwickelten sie eigene Ideen und Vorstellungen zum erfolgreichen Schnittblumenverkauf. Nach einem ausführlichen Ideenaustausch folgten intensive Ausarbeitungen von Flyern, Plakaten, Standschildern, Dekorationen u.v.m. Um möglichst viele Kunden anzusprechen, sollte der Verkaufsstand so attraktiv wie möglich gestaltet werden.

Nach der Planung erfolgte die Organisation des Verkaufsprojektes. Diese setzte neben hohem Maße an Eigeninitiative und Selbständigkeit eine enge Kooperationsbereitschaft voraus. Bereits am frühen Morgen fuhren die Auszubildenden mit ihren Gruppenmitgliedern zum Blumengroßmarkt, um den Einkauf zu tätigen. Fragen wie: Welche Blumen, zu welchem Preis und wie viele davon? – förderten hierbei nicht nur die Entscheidungsfähigkeit der angehenden Floristinnen, sondern auch den angemessenen Umgang mit dem Budget, welches ihnen zuvor von der Schule zur Verfügung gestellt wurde.

Die angehenden Floristinnen Madita und Angelique beim Gestalten eines Werbeplakats.

Abschließend folgte die Durchführung des Verkaufsprojektes, welches (neben dem Aufbau der einladenden Verkaufsstände) durch den Verkauf der Blumen seinen Höhepunkt fand. Kundenorientiert berieten die angehenden Floristinnen die Kundschaft und hatten hierbei die Möglichkeit, die im Unterricht erlernten Techniken für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch anzuwenden.

Mit Flyern machten die angehenden Floristinnen auf sich aufmerksam. Um die Arbeitswelt in der Selbständigkeit so real wie möglich abzubilden, gaben die Auszubildenden ihren Verkaufsständen einen Namen. Hier ein Flyer von der Blumenbar St. Pauli.

Die angehenden Floristinnen haben Sie gerne beraten und danken Ihnen für den Einkauf.

Und wir lassen uns gerne auch im nächsten Jahr mit duftigen Blumen verwöhnen!

F. Sahin

Anmerkung: Der Schnittblumenverkauf diente nicht primär dafür, einen hohen Gewinn zu erzielen, sondern eher dafür, die Bedeutung eigener Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Werbung, Personaleinsatz und Verkauf zu erfahren. Realitätsnah war auch die Konkurrenz unter den vier Verkaufsständen. Bei diesem Projekt ist kompetentes Handeln in den Bereichen Fachlichkeit, persönliches Engagement, Teamarbeit und Organisation erforderlich.