Archiv der Kategorie: Aktuelles

Rückblick auf den Umwelttag 2017

Montag 27. November 2017, Tatort: BS 06. Die ganze Schule stand im Zeichen verschiedener Umweltprojekte.

Hier einige Eindrücke: Am Umwelttag hat die Klasse CTA 17/2 den Film „10 Milliarden“ geguckt. Er handelte vom Hunger auf der Welt, von dem es immer noch viel zu viel gibt. Es wurden auch Möglichkeiten behandelt, diesen zu bekämpfen. Dazu gab es Statements, die sie den entsprechenden Sprechern zuordnen sollten. Anschließend haben sie einen Vortrag zu Foodsharing gehört. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die das große Wegwerfen von Nahrungsmitteln aufgreift, um diese zu sammeln und gerecht zu verteilen.

Man kann den Umwelttag aber auch anders verbringen. Die PTA 16/1 beispielsweise besuchte das Gut Wulfsdorf in Ahrensburg. Das ist ein landwirtschaftliches, kleines Unternehmen, welches nach dem Prinzip eines geschlossenen Hofkreislaufs funktioniert. Das heißt, dass die Tiere mit den Erzeugnissen der Landwirtschaft gefüttert, und die Felder wiederum mit den Hinterlassenschaften der Tiere gedüngt werden. Ein Teil der Ernte wird natürlich verkauft. Neben dem Einblick in das Gut und deren Funktionsweise bei einer Hofführung gab es auch eine Brötchen- und Milchverkostung mit den Produkten des Hofes.

Die drei anwesenden PKA-Klassen, die PTA 17/2 und zahlreiche andere Klassen an der Schule nutzten den Tag gemeinsam, um ein Klimafrühstück vorzubereiten und sich mit den Themen Regionalität, Saisonalität und dem Klimawandel auseinanderzusetzen.Am Ende des Tages gab es für die Klassen, die den Umwelttag in der Schule verbracht hatten, einen Gallerywalk durch alle Klassenräume.

Leif E. Hellweg, CTA 17/2, Christin Krüger, PTA 16/1, Sebastian Recht, Lehrer Abt. P (federführend mit Unterstützung des Redaktionsteams)

Engagement für praktischen Umweltschutz

BS 06 im Hamburger Rathaus als „Klimaschule“ geehrt

Am 12. Januar 2018 war es soweit: Die Schülerin Alina Skorsetz aus dem Schulvorstand der BS 06 nahm im Hamburger Rathaus die Auszeichnung für das Engagement der BS 06 in Sachen Klimaschutz entgegen.

Preisverleihung im Rathaus mit der Schülerin aus dem Schulvorstand Alina Skorsetz (Produktionsgärtnerin G16/2 der BS 06), Rolf Hinz (Schulleiter der BS 06) und Hr. Altenburg-Hack (Leitender Oberschulrat) (von links).

Feierlich geehrt wurden an diesem Tag Heranwachsende mit ihren Lehrkräften, die im zurückliegenden Jahr bei Schülerwettbewerben erfolgreich gepunktet hatten. Insgesamt wurden an dem Tag 2.059 Urkunden verteilt. Als eine von vier beruflichen Schulen hatte die BS 06 die Juroren durch ihre erfolgreiche Umsetzung von vierzig Klimaschutz-Maßnahmen überzeugt.

Die „Staatliche Gewerbeschule G 13“ jetzt „Berufliche Schule 06“ wurde im Hamburger Rathaus in der Kategorie „Klimaschule“ ausgezeichnet.

Bettina Schrader

Angehende Floristen beweisen sich beim Berufswettbewerb 2017 im Wandsbeker Quarree

Am 28.09. und 29.09. dieses Jahres fand der 5. Berufswettbewerb der angehenden Floristen im Wandsbeker Quarree statt. Über zwei Tage konnte die Öffentlichkeit den facettenreichen Beruf des Floristen kennenlernen.

Die Teilnehmer des diesjährigen Berufswettbewerbes im Quarree

Die Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres wählten zu dem diesjährigen Thema: „All over the world-Florale Weltenreise“ aus den Bereichen Hochzeitsschmuck, Tischschmuck, Trauerschmuck sowie Raumschmuck. Hautnah können die Zuschauer z.B. das Entstehen eines filigranen Brautstraußes oder eines opulenten Raumschmucks bewundern.
Eine Fachjury aus Firmeninhabern, Ausbildern und Berufsschullehrern bewerteten die Werkstücke im gestalterischen und technischen Bereich.

Preis: Beste Technik

Shirin Tikrani von der Firma Blumen Graaf überzeugte mit ihrem Brautschmuck, zum Thema Südafrika, die Jury und belegte den ersten Platz. Gefolgt von Andrijana Cokic, Firma Francken-Blumen, die einen Tischschmuck zum Land Serbien anfertigte. Den dritten Platz belegte Annkathrin Skowasch, die einen Urnenschmuck, zu dem Land Mexiko gestaltete.

Als zweite Aufgabe stellten sich die jungen Azubis der Überraschungsarbeit. Jeder Azubi erhielt identische Werkstoffe und musste diese innerhalb einer halben Stunde kreativ zu einem Strauß verarbeiten. Zum einen bewertete die Fachjury die Arbeiten und zum anderen stimmte das Publikum ab.

Beim Schaubinden konnte die Öffentlichkeit den Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr und dem 3. Ausbildungsjahr beim Sträuße binden zuschauen.

Schaubinden der Teilnehmer (3. Ausbildungsjahr) und Helfer (2. Ausbildungsjahr)

Die weiteren Platzierungen:

Sonderpreise bei der Wahlarbeit::
Beste Idee: Daniela Schelkle, Blume 2000, Raumschmuck zum Land USA
Beste Farbgestaltung: Lara Stürmer, Blume 2000, Tischschmuck zum Land  Schweden
Beste Technik: Andrijana Cokic,  Blumen Francken, Tischschmuck zum Land Serbien

Überraschungsarbeit /Strauß:
1. Platz Georgina Koll, Blume 2000
2. Platz: Ann Kathrin Skowasch, Blumen Graaf
3. Platz Saskia Sombetzki, Blume 2000

Susan Küttner

GDCh-Absolventenpreis 2017

Die Lehrkräfte der BTA-Abteilung gratulieren Frau Madita Heitmann zum diesjährigen Absolventenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Die Verleihung des Preises fand am 17. Juli 2017 statt.

Madita Heitmann (mittig) erhält den GDCh-Absolventenpreis durch den Abteilungsleiter Günter Schön (links) und die Klassenlehrerin Bettina Schrader (rechts)

Madita Heitmann hat sich schon während der Schulzeit für Naturwissenschaften und vor allem für Biologie interessiert: „Ich finde es spannend, wie der Organismus bis auf molekularer Ebene funktioniert und lebensfähig ist.“ Nach dem Abitur war Frau Heitmann zunächst unsicher, was sie beruflich machen wollte. Während des BFDs hat sie sich entschieden, die Ausbildung zur BTA zu beginnen.

Arbeitsstelle durch Schulpraktikum

An der BTA-Ausbildung haben Madita Heitmann besonders gut die drei viermonatigen Praktika gefallen, um praktische Erfahrungen zu sammeln und erste Einblicke in den Berufsalltag zu erhalten. „Außerdem habe ich so herausgefunden, welche Tätigkeiten mir Spaß machen und welche Bereiche mich interessieren.“ Nach der Ausbildung beginnt die Preisträgerin ein Auslandspraktikum in Irland, um neue Erfahrungen zu sammeln und ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Danach wird sie in Hamburg als BTA arbeiten. „Diese Arbeitsstelle habe ich über das dritte Praktikum bekommen“, freut sich Frau Heitmann.

Weitere Preisträger der BS 06

Frau Angelina Wasiljewa aus der Abschlussklasse PTA 15/3 wurde am 18.07.2017 von der Gesellschaft Deutscher Chemiker für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Chemie mit einem Buchpreis und einer kostenlosen GDCh-Mitgliedschaft für ein Jahr ausgezeichnet. (Foto von links: Abteilungsleiter Werner Voßgerau, Preisträgerin Angelina Wasiljewa, Klassenlehrerin Gudrun Ruprecht)

An der Beruflichen Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft (BS 06) in Hamburg-Bergedorf wurden fünf weitere Preise verliehen. Sie gingen an die Jahrgangsbesten Anna-Lisa Sikorski (Doppelqualifizierung: CTA-Ausbildung + allgemeine Hochschulreife), an Mani Blanck (Chemisch technische Assistenz), an Jana-Maria Adolf und Elli Richters (Chemielaboranten) sowie an Angelina Wasiljewa (Pharmazeutisch technische Assistenz).

Wir, die Lehrkräfte der Beruflichen Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft (BS 06), wünschen unseren Absolventen auf ihrem weiteren beruflichen Weg viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Bettina Schrader

 

Lesen Sie auch den Artikel zum Thema in der aktuellen Ausgabe „Nachrichten aus der Chemie“ der GDCh.

G 13 erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet

Am 13 Juni 2017 fand die diesjährige Vergabe der Auszeichnung zur Umweltschule in Europa am Biozentrum der Universität Hamburg in Klein Flottbek statt. Ausgezeichnet wurden über 50 Hamburger Schulen, davon acht berufliche Schulen.

Die G 13 wurde für die Planung und Durchführung des Umweltprojekttages und für ein Unterrichtsprojekt zur Untersuchung der Wasserqualität der Bille im Rahmen des CTA-Unterrichts ausgezeichnet.

Im Rahmen eines Festaktes wurden die Urkunden und die Fahnen überreicht.

Monika Vollmer

 

Florist-Azubis gestalten zum „Tag der Ausbildung“ ein Peace-Zeichen

Am 02.05. 2017 wurde es in der Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof blumig.

Im Rahmen des „Tag der Ausbildung“ gestaltete das zweite Ausbildungsjahr der Floristen ein vier Meter großes Peace-Zeichen.
Unterstützt wurden sie dabei von den Floristmeisterinnen Elisabeth Schoenemann und Simone Hille. Ebenso waren die LOK- Vorsitzende Christine Pommerehne und Berufschullehrerinnen der G 13 dabei.
Die Passanten im Hamburger Hauptbahnhof konnten live miterleben, wie aus 600 Gefäßen und 3000 Blumen ein Peace-Zeichen entstand.
Nach Fertigstellung wurden die Blumen an die Passanten verteilt. Mit dieser Aktion wollten die Azubis auf ihren kreativen Beruf in der Öffentlichkeit aufmerksam machen.

G 13 Klimaschule 2017-2018

Auch die G 13 hat das Gütesiegel Klimaschule 2017/2018 erneut im feierlichen Rahmen in der Aula des LI (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) verliehen bekommen.

Klimaschulen 2017 Auszeichnung am LI: Sylvia Römhild, Jana (Schülerin der G 13) und  Andreas Giese (Leiter der Fortbildung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung)
Foto: Markus Scholz

Umweltsenator Kerstan lobte die 56 Hamburger Schulen für ihren  praktischen Umwelt- und Klimaschutz, der sich durch Einsparungen von insgesamt 820 Tonnen klimaschädlichen CO2 in den Bereichen Energie und Wärme auszeichnet. Die G 13 hat wieder einmal erfolgreich bewiesen, dass sie bei der Umsetzung der 40 Klimaschutz-Maßnahmen erfolgreich war und insbesondere in den Bereichen Abfall und Wärme eingespart hat. Nach der Sanierung der Berufsschule stehen außerdem die Projekte der gesunden Ernährung und die informative Aufklärung zu Einsparungsmaßnahmen im Alltäglichen auf dem Programm des Umwelttages der G 13.  Alle zwei Jahre findet dieser abteilungsübergreifende Projekttag an der G 13 für alle am Schulleben Beteiligten statt, um so einen intensiven Austausch zum Klimaschutz anzuregen und alle, die an der G 13 wirken, bestmöglich zu informieren.

Sylvia Römhild

„Tag der Kulturen“ – ein Beitrag zum interkulturellen Dialog in der Schule

Am 28. November 2016 fand an der Gewerbeschule 13 zum zweiten Mal der „Tag der Kulturen“ statt. Mit der Veranstaltung möchte die G13 schulübergreifend ein Kennenlernen unterschiedlicher kultureller Hintergründe ermöglichen und zu Toleranz sowie einem respektvollen Miteinander ermutigen. Organisiert wird der Tag von einem Lehrer-Team sowie dem Schülerrat.

Der Schulleiter Rolf Hinz begrüßt zur Podiumsdiskussion (©Graudegus)

Zu den 19 Einzelveranstaltungen zählten in diesem Jahr Workshops, Filme, Exkursionen, ein Podiumsgespräch sowie ein Markt der Kulturen. Das Spektrum der Themen reichte von der Auseinandersetzung mit japanischen Mangas, über Musik und Tanz in Lateinamerika bis hin zum aktuellen Umgang mit Geflüchteten in unserem Land.

In vielen der Angebote konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. So stellten zum Beispiel Jugendliche aus der Klasse PTA 16/4 ihre Heimat und ihre Kultur anhand anschaulicher und interaktiver Power-Point-Präsentationen vor.

Bei einem Podiumsgespräch mit dem Imam, Herrn Abu Ahmad Jakobi vom Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und Pastor Hartmut Sölter von der Ev.-Luth. Bugenhagengemeinde Nettelnburg wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und Islam herausgearbeitet.

Für einen Workshop zur Rolle der Frau im Islam konnte die Islamwissenschaftlerin und Dozentin für interkulturelle Kommunikation Latifa Kühn gewonnen werden. Sie wies daraufhin, dass im Zusammenhang mit Migration häufig nur Missstände betrachtet werden, die damit verbundenen Potentiale und Stärken jedoch außer Blick geraten.

Mit dem Rhytmus in der Gruppe aufgehen, das kann afrikanisches Trommeln. (©Graudegus)

Mit der Veranstaltung ist es erneut gelungen, zu Toleranz, Mitmenschlichkeit und einen respektvollen Umgang miteinander zu ermutigen. „Interkulturelles Lernen passiert nicht von selbst. Schulen müssen bewusst einen Raum schaffen, in dem Wissen über die unterschiedlichen Kulturen vermittelt und kulturelle Vielfalt erfahrbar wird. Daher ist dieser Anspruch auch in unserem schulischen Leitbild formuliert. Gelebte Vielfalt in der Schule bedeutet eine ständige Auseinandersetzung um das Ringen nach Klarheit über die Werte, die für unser tägliches Zusammenleben wichtig sind.“, sagt Schulleiter Rolf Hinz.

An der G13 haben rund 40 Prozent der Schüler und Schülerinnen einen Migrationshintergrund. Der „Tag der Kulturen“ gehört fest zum Schulprogramm und findet alle zwei Jahre statt.

So haben Schülerinnen und Schüler aus der BTA 16/2 den „Tag der Kulturen“ erlebt:

Fatma Karo (27 Jahre) hat sechs Kilogramm Reis zu köstlichem Couscous-Salat verarbeitet. „Eigentlich wollten wir große Teile des Salats gemeinsam in der Klasse essen. Doch bei unserem Stand waren so viele Schüler, dass wir das Essen gerne verteilt haben.“

„Es war schön, dass so viele Kulturen gemeinsam miteinander den Tag mit Essen aus verschiedenen Nationen genießen konnten. Man hat auch Rezepte ausgetauscht und man hatte Einblicke in die verschiedenen Länder und Kulturen.

Das Tollste war die Musik, das Essen und die Atmosphäre, die an einen richtigen Basar erinnert hat. Es war ein schönes Gefühl an diesem Tag teilgenommen zu haben.“

Fatma, Sika, Esra, Caro, Nazifie

„Mein Highlight war die Dokumentation, in der aufgezeigt wurde, welche Probleme die Einwanderung von Flüchtlingen mit sich bringt und wie sich diese in einem fremden Land mit fremden Gegebenheiten fühlen, und was die Bevölkerung dazu denkt.

Für mich persönlich ist diese Dokumentation etwas Besonderes, da die Familie, um die es in dem Beitrag zum Großteil geht, etwa eine Minute Fußmarsch von mir entfernt untergebracht wurde.“ Marcel Klisch (17 Jahre)

„Mein Highlight des heutigen Tages war, dass ich etwas Neues über den Umgang mit Diskriminierung gelernt habe.“ Friederike Dellien (18 Jahre)

Der Tag der Kulturen hat dazu beigetragen, dass die Beteiligten tolle Begegnungen hatten. Die vielen Momente des Tages werden noch länger in der Erinnerung bleiben und zu Toleranz, Mitmenschlichkeit und einen respektvollen untereinander ermutigen.

Im Jahr 2018 wird es erneut einen Tag der Kulturen geben. Im November 2017 ist turnusgemäß der Umwelttag als Projekttag an der G 13 geplant.

Bettina Schrader

Das offene Labor: Spannende Einblicke schafft die G13 im Rahmen des MINT-Tages

Am 22. November 2016 hat die Staatliche Gewerbeschule 13 im Rahmen des MINT-Tages in Bergedorf ihre Labore für interessierte Besucher geöffnet. Zahlreiche Schülergruppen aus Stadtteilschulen und Gymnasien der 9. bis 13. Klasse aus ganz Hamburg schauten Auszubildenden der G13 bei chemischen Analysen über die Schulter.

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Die Besucher untersuchten verschiedene Lebensmittel wie Speiseöle und Cola. „Das glaub´ ich nicht, dass der pH-Wert von Cola noch saurer ist als unsere Magensäure!“ sagt Benett (16) aus Billstedt. „Sind im Spinat auch gelbe und rote Farbstoffe enthalten?“ Das war die Frage, die er anschließend mit Hilfe von Lehrerin Alexandra Senn mit der Methode der Dünnschichtchromatographie nachging. Einige Schüler nutzten den Besuch an der Gewerbeschule 13, um sich gleich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben: „Die Verdienstmöglichkeiten und die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt als CTA sind für mich reizvoll“ sagt Merle (18) aus Altona.

Bettina Schrader

Floristik-Show und Berufswettbewerb mit angehenden Floristen der G13

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Erstellung der Überraschungsarbeit

Im Zuge des diesjährigen Berufswettbewerbs des 3. Ausbildungjahres der Floristen mussten sich die 23 Teilnehmer/-innen mit dem Thema „Farbe bekennen“ auseinandersetzen. Die Aufgabe bestand darin, der eigenen Interpretation folgend, das Thema mit viel Mut und Kreativität zu inszenieren, wobei den Auszubildenden freistand zwischen Raum-, Tisch-, Trauer- oder Hochzeitsschmuck zu wählen.

Ziel des mittlerweile 4. Wettbewerbs sollte sein, die positive Kraft der Blumen und die gestalterischen Möglichkeiten in der Floristik dem anwesenden Publikum näherzubringen. Außerdem sollte es den Jungfloristen/-innen als Vorbereitung für die Abschlussprüfung dienen. Die Arbeiten wurden nach der Fertigstellung von einer Fachjury im Hinblick auf die Technik, das Einhalten der gestalterischen Prinzipien, den sensiblen Umgang mit Farben und die Umsetzung des Themas bewertet.

Bei der Interpretation des Themas „Farbe bekennen“ waren der Kreativität der Schüler/-innen keine Grenzen gesetzt, sodass jeder die Möglichkeit hatte, einen ganz individuellen Zugang zu finden. Diese Vielfalt wurde am 22. September auf spektakuläre Weise umgesetzt und von den zahlreichen Zuschauern bestaunt.

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Mit-Mach-Aktion mit Zuschauern

Die Schüler/-innen der G13 nahmen das Publikum im Wandsbek Quarree mit auf eine abenteuerliche Reise durch die sieben Höllenkreise aus Dante’s Inferno, durch das Hamburger Schietwetter und die zahlreichen Baustellen. Die Reise führte weiter in die eigene Kindheit und in die Apfelgärten Österreichs und machte auch nicht vor der fantastischen Welt der Mystik halt, eindrucksvoll dargestellt durch einen selbstgemachten, lebensgroßen Drachen, der die Entwicklung von allem Ursprung zur Vollendung in einer farbenprächtigen Explosion vollführte. Ein anderes Werkstück bestach durch die absichtliche Auswahl unbunter Farben, als Ausdruck der Entschleunigung und Ruhe in einer grellen, lauten, bunten Welt.

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Austragungsort Wandsbeker Quarree

Die Berufsanwärter/-innen hatten auch keine Scheu vor aktuellen und brisanten Themen, wie der Gewalt gegen Frauen, unsere multikulturelle Welt und die Integration aller Menschen, egal woher sie kommen sowie der Akzeptanz der Homosexualität. Die Werkstücke zeigten ein deutliches „Ja“ zum Leben, zum Anderssein und zum Buntsein – wie eine Kandidatin eindrucksvoll in ihrem Urnenschmuck zeigte, denn auch in der Trauerfloristik kann mit kräftigen, bunten Farben gearbeitet werden.

Die Bewertung durch die Fachjury erfolgte direkt im Anschluss an die Fertigstellung der Werkstücke. Die Schüler/-innen hatten jedoch keine Möglichkeit, ihre Idee und den Hintergrund ihrer Arbeit persönlich vorzustellen, daher kam es leider zu Missverständnissen seitens der Fachjury und dadurch zu Punkteabzügen, die nicht gerechtfertigt waren. Die Klasse der G13 regte daher im Feedbackgespräch eine Änderung der Bewertung durch die Jury an, die zumindest eine kurze Vorstellung der eigenen Arbeit vorsieht, damit es in Zukunft nicht zu dieser problematischen Bewertung kommt.

Vorbereitung der Überraschungsarbeit

Die Teilnehmer/-innen hatten nach der Wahlarbeit die Chance ihrer Kreativität und ihrem Einfallsreichtum in der Überraschungsarbeit erneut Ausdruck zu verleihen. Alle Schüler bekamen die gleichen floralen und nicht floralen Materialien zur Verfügung gestellt, mit der Aufgabe innerhalb von 60 Minuten ein Werkstück herzustellen. Dieses Jahr befanden sich in der Überraschungsbox alle Zutaten für einen Tischkranz. Wie jedes Jahr war dies eine spannende Herausforderung für die angehenden Floristen/-innen, welche sie mit viel Elan und Spaß umsetzten.

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Die Überraschungsarbeit

Abgerundet wurde das Event durch die überzeugende Bühnenshow von Birgit Farwick, der Gewinnerin der Hamburger Landesmeisterschaften im Jahr 2010. Mit vielen guten Ideen und praktischen Tipps bezauberte sie das Publikum und präsentierte, wie Alltagsgegenstände sich zu kunstvollen Arrangements verarbeiten lassen.

Lisa Winkler, F14/1