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Lecker: Klimaneutrales Frühstück an der BS 06

Die Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt des Umwelttages an der BS 06.

Ein Rückblick in der Bergedorfer Zeitung: 40 Kilogramm Äpfel, 80 Eier und… weiterlesen

 

 

Internationales Stadtbaumseminar – Wir leben Europa: Gärtnerprofis von morgen treffen sich an der BS 06

Erasmus+ ermöglicht ein neues internationales Treffen: Vom 27. Oktober bis zum 2. November besuchten 10 Gartenbaulehrlinge aus Belgien, Frankreich und Lettland die BS 06 und nahmen an einem bunten Strauß Vorträgen und Hands-on Exkursionen in Hamburg teil:

  • Erkundung der Baumpflanzungen in Bergedorf West und Kennenlernen des digitalen Katastersystems für die Straßenbäume in Bergedorf
  • Besuch des Pflanzenschutzamtes in Billwerder-Moorfleet
  • Teilnahme an einer Diskussionsrunde über Klimabäume in der Baumschule Lorenz von Ehren
  • Erkundung der Bäume auf dem Ohlsdorfer Friedhof
  • Besuch der 47 Hektar großen Parkanlage Planten un Blomen und des Neuen Botanischen Gartens Klein Flottbek
  • Teilnahme an einer Führung durch den vielfältig gestalteten HafenCity Lohsepark mit dem historischen Hannoverschen Bahnhof
  • Besichtigung verschiedener Hamburger Sehenswürdigkeiten und Kennenlernen wesentlicher kultureller Aspekte der Stadt Hamburg

Das Thema Bäume in der Stadt ist ein Bestandteil der Gärtner-Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr der BS 06. Die Gärtner-Auszubildenden des 3. Lehrjahres nahmen an dem Seminarprogramm teil. Das Thema Straßenbäume ist und bleibt aktuell, da der Lebensraum für die Bäume in der Stadt vor allem durch den zunehmenden Straßenverkehr und der sich veränderten klimatischen Bedingungen schwieriger geworden ist.

Dieses interessante internationale Treffen ermöglichte den beruflichen und praktischen Austausch zwischen den Gärtnerschülern und half den Teilnehmern, sich fachlich weiterzubilden und ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern bzw. unter Beweis zu stellen.

Stefka Genova-Guhl

 

Blumiges Upcycling – Gebrauchtes neu designed

Bereits zum siebten Mal verzauberten 24 Auszubildende aus dem dritten Ausbildungsjahr das Publikum beim 7. Berufswettbewerb der angehenden Floristen im EKZ „Quarree“ in Hamburg-Wandsbek. Das diesjährige Thema: „Blumiges Upcycling – Gebrauchtes neu designed“.

Die Auszubildenden erarbeiteten eine Wahlarbeit zu diesem Thema. So wurden zum Beispiel Europaletten, Fahrradreifen, Konservendosen und Knöpfe in Körperschmuck, Urnenschmuck oder Raumschmuck eingearbeitet.
Von einer Fachjury wurden gestalterische und technische Kriterien begutachtet und bewertet. Siegerin wurde Patricia Bohn von „Blumenbinderei Mönckebergstrasse“, vor Lena Schernau von „Blume 2000“, und Rachel Isensee aus dem Betrieb „Das kleine Grüne“.

Für die beste Technik wurde Chiara Cervetta von „Ausblick“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Für die beste Farbgestaltung erhielt Lara Borck von „Nord-Event“ und für die beste Idee Leona Schiers von „Blumen Hittig“ einen Sonderpreis.

Während der zwei Tage hatten auch die Besucher die Möglichkeit, die Wahlarbeit der jungen Floristen zu begutachten und über ihre Favoriten abzustimmen.

Hier hatte Nathalie Hey von „Blumen Ute Reimers“ die Nase vorn, gefolgt von Lara Borck von „Nord-Event“. Den 3. Platz teilten sich Lina Yousufzai und Salome Schomacker von „Blume 2000“.

 

Susan Küttner

Senator Ties Rabe zeichnet die Berufliche Schule 06 als „MINT-freundliche Schule“ in Hamburg aus

Hamburg, 02. Oktober 2019. Zehn Schulen aus Hamburg wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Darunter auch die Berufliche Schule 06, die die anspruchsvollen Kriterien im MINT-Bereich des bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozesses erfüllt.

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

v.l. Stv. Vorstandsvorsitzender MINT Zukunft e.V. Prof. Dr. Hannes Federrath; Senator für Schule und Berufsbildung Ties Rabe; Schulleiterin der Beruflichen Schule 06 Katrin Steinberg; Präsident der Gesellschaft für Informatik Harald Fisch, Geschäftsführer MINT Zukunft e.V.; Fachlehrerin der Beruflichen Schule 06 Dr. Dagmar Dittmar; Schülervertreter der Beruflichen Schule 06 Michael Erb und Nina Kluczenski

Die Berufliche Schule 06 wurde das erste Mal mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Schule hat die MINT-Schwerpunktbildung im Schulprogramm der BS 06 festgeschrieben: „Als MINT-Schule fördern wir Schülerinnen und Schüler mit einer Affinität zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik durch betriebliche Kooperationen, ein naturwissenschaftliches Medienangebot und Unterrichtsmaßnahmen in modernen Laborräumen.“

Die Berufliche Schule 06 bietet einen Fächerkanon, der die MINT-Schwerpunktbildung deutlich heraushebt:

Ausbildung Biologie:

Ausbildung Chemie:

Ausbildung Pharmazie:

 

Autorin: Bettina Schrader

Berufsorientierungstag (BOT) an der Beruflichen Schule Bautechnik (BS 08) in Bergedorf

Der diesjährige Berufsorientierungstag fand am Mittwoch, den 28.08.2019, an der Beruflichen Schule für Bautechnik (BS 08) in Bergedorf statt. Die Veranstaltung diente als Orientierungstag für junge Menschen, um diverse Ausbildungsberufe kennenzulernen. Von pharmazeutischen Berufen wie den Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) über die Biologisch-technischen Assistenten (BTA), welche an unserer Beruflichen Schule für Chemie, Biologie, Pharmazie und Agrarwirtschaft (BS 06) ausgebildet werden bis hin zu zahlreichen Ausbildungsberufen zum Beispiel in den Bereichen Handwerk, Produktion, Technik und Bau.

Die Ausbildungsplatzinitiative Bergedorf hat dieses Projekt bereits zum sechsten Mal ins Leben gerufen und ermöglicht jungen Menschen Einblicke in diverse Ausbildungs- und Berufswelten. Hier können direkte Kontakte geknüpft und Gespräche mit Firmen geführt werden. Weiter gibt die Ausbildungsplatzinitiative einmal im Jahr den Lehrstellenatlas mit einer Auflage von 5000 Ausgaben heraus. Hier bieten primär regionale Firmen den jungen Suchenden Praktikums- sowie Ausbildungsplätze an. Die Agentur für Arbeit Hamburg nutzt den Atlas neben weiteren Institutionen und Initiativen aus diesem Grund ebenfalls als Chance Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Ausbildungsplatz zu beschaffen.

Auf dem Berufsorientierungstag präsentierten insgesamt über 40 Austeller ihre Firmen und Angebote. Sie boten den BesucherInnen persönliche Gespräche, Informationsbroschüren sowie praktische Handlungsoptionen wie zum Beispiel Nägel einschlagen, die Maurerkelle schwingen oder Eichprozesse durchführen, an.

Messestand der Beruflichen Schule 06 beim Berufsorientierungstag
(von links Schrader, Bettina; Beiner, Laura; Heuß, Maike; Heuking, Pernilla)

Im Namen der BS 06 haben sich Kolleginnen aus den Abteilungen der PKA, PTA, BTA und CTA für den Informationsaustausch zur Verfügung gestellt und einen spannenden Tag erlebt.

Autorin: Heuß, Maike (Berufsschullehrerin PKA, PTA)

Irland und Frankreich sind eine Reise wert – BS 06-Schüler berichten über ihre Auslandserfahrungen

Ein Praktikum im Ausland bringt neue Erfahrungen, Sprachkenntisse und fachliches Know-how. Mit der Finanzierung vom europäischen Berufsbildungsprogramm Erasmus+ können reiselustige Auszubildende und Absolvent*innen ein Praktikum in einem europäischen Land ihrer Wahl verbringen.

Perpignan, Frankreich

Die BIM Schülerin Lilly Bornhöft und die Chemielaborant*innen Vivien Mika, Jasmin Becker und Frederik Nohr haben diese Herausforderung angenommen und von den Angeboten der Mobiltätsagentur „Arbeit und Leben“ profitiert. Sie berichten hier über ihre tollen Auslandserfahrungen, die sie in Nordirland und Frankreich gemacht haben:

Bericht von Vivien Mika, Ch 17/1, Belfast 10/2019

Bericht von Lilly Bornhöft, BIM 16, Cork 08/2019

Bericht von Jasmin Becker, Ch 16/1, Cork 11/2018

Bericht von Frederik Nohr, Ch 16/1, Perpignan 11/2018

 

Vor dem Studium eine CTA-Ausbildung

Denise Meyer ist die jahrgangsbeste Absolventin der CTA-Ausbildung. Die gelungene Balance zwischen Theorie und praktischer Laborarbeit bietet ihr eine optimale Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium.

Die 21-Jährige hat vor der Ausbildung zur CTA das Ganztagsgymnasium Klosterschule besucht und 2016 ihr Abitur bestanden. Bereits in der Oberstufe galt ihr Interesse den naturwissenschaftlichen Fächern, sie wählte die profilgebenden Fächer Biologie und Chemie. Nach dem Abi absolvierte sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kindertagesstätte. „Dadurch konnte ich einen ersten Einblick in das Arbeitsleben bekommen und mich weiter beruflich orientieren“, berichtet Denise Meyer. Sie besuchte in diesem Jahr unter anderem die Infoveranstaltung zur CTA-Ausbildung an der BS 06 und war sofort begeistert. Auch ein Studienplatz für Lebensmittelchemie war der jungen Frau sicher. „Ich habe mich gegen das Studium entschieden und die Ausbildung zur chemisch-technischen Assistenz begonnen. Denn ich wollte zuerst eine Ausbildung absolvieren und anschließend diese Erfahrungen durch ein Studium vertiefen.“

Von der CTA-Ausbildung erwartete Denise Meyer, dass sie selbständiges und sicheres Arbeiten im Labor erlernen kann. „Zudem wollte ich ein vertieftes theoretisches Grundwissen in Chemie erlangen, was besonders hilfreich ist, wenn man das Fach studieren will.“ Ihre Erwartungen an die CTA-Ausbildung an der BS 06 wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen: „Den Unterricht habe ich als besonders abwechslungsreich empfunden, da eine gute Balance zwischen dem Erlernen der theoretischen Kenntnisse und der praktischen Laborarbeit herrschte. Es wurde nie langweilig.“ Besonders hat ihr gefallen, dass sie selbstständig im Labor zu den verschiedensten Fragestellungen experimentieren konnte. Im kommenden Semester will die erfolgreiche Absolventin ihr Studium der Lebensmittelchemie an der Universität Hamburg starten. „Die CTA-Ausbildung hat mich in dieser Entscheidung bestärkt“, sagt sie.

Die nächsten Info-Veranstaltungen für den spannenden Bildungsgang finden im Frühjahr 2020 statt. Unterrichtshospitationen für Interessenten sind nach Absprache mit Frau Schleunes (ute.schleunes@hibb.hamburg.de) möglich.

Denise Meyer aus der CTA 17/1 hat als beste Absolventin ihres Jahrgangs die CTA-Ausbildung abgeschlossen. Die Abteilungsleiterin Frau Schleunes zeichnet sie mit einer Urkunde und einem Buchpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) aus.

Bettina Schrader

BS 06 verabschiedet seine PTA-Auszubildenden

48 Schülerinnen und Schüler haben den schulischen Teil ihrer PTA-Ausbildung erfolgreich bestanden und wurden feierlich verabschiedet.

Endlich geschafft! Mit diesem Gefühl konnten die PTA-Auszubildenden aus den Klassen 17/1, 17/2, 17/3 und 17/4 am 24.06.2019 optimistisch in die berufliche Zukunft blicken. Insgesamt zwei Jahre schulische Berufsausbildung mit etlichen Abschlussprüfungen, bestehend aus einem praktischen, theoretischen und mündlichen Teil, haben die Auszubildenden erfolgreich gemeistert.

Humorvoll eröffnete der Abteilungsleiter Herr Valentien die Verabschiedungsrede.

In der Feierstunde wurden die Schüler/-innen sowie Angehörige in einem geschmückten Lernfeldraum empfangen. Die Zeremonie wurde mit einem humorvollen Festvortrag von Herrn Valentien, Abteilungsleitung Pharmazie, eröffnet. Mit Worten wie: „Keine Fehlzeiteneinträge und keine Prüfungen mehr!“ sorgte er für gute Stimmung.

Nach der Eröffnung riefen die Klassenleitungen S. Hagelstein, D. Kuhn, G. Ruprecht und R. Wulf in alphabetischer Reihenfolge die Namen der Auszubildenden auf, um die Zeugnisse den glücklichen Absolventen auszuhändigen. Während der Zeugnisübergabe gab es zudem für jede/-n Auszubildende/-n eine Rose mit guten Wünsche für die berufliche Zukunft.

Weiter wurden Danksagungen und Glückwünsche ausgesprochen sowie Geschenke überreicht. Im Zuge dessen ehrte Herr Valentien ebenfalls die herausragenden Leistungen von  Renata Borkowska. Unter großem Applaus nahm die beste Schülerin den Buchpreis „Das große PTAheute-Handbuch“ entgegen.

Als Erinnerung an die PTA-Ausbildung wurde zum Abschluss ein Gruppenfoto mit den Auszubildenden gemacht.

Gruppenfoto mit den PTA-Auszubildenden, die in das sechsmonatige Praktikum, den zweiten Teil der Ausbildung, verabschiedet wurden.

In lockerer Atmosphäre konnte die Feierlichkeit mit Knabbereien und Getränken, die von der Lehrerschaft serviert wurden, ausklingen.

Die BS 06 wünscht den Auszubildenden für den zweiten Teil ihrer Ausbildung viel Glück und viel Erfolg!

Anmerkung: In diesem Artikel wird ausschließlich die Bezeichnung „PTA-Auszubildende“ oder „Schüler/-innen“ verwendet, da der zweite Teil der Ausbildung bevorsteht. Erst nach der erfolgreichen Absolvierung eines sechsmonatigen Praktikums in einer Apotheke sowie dem Bestehen der Apothekenpraxisprüfung können sich die Auszubildenden als Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) bezeichnen.

 F. Sahin

Summende Bienen, blökende Schafe und ein Landesschulrat auf dem Drahtesel

BS 06 auf Gut Karlshöhe erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet

Bei herrlichem Wetter zogen am 17. Juni 2019 die Vertreter von 9 beruflichen und 56 allgemeinbildenden Schulen in die Kulturscheune auf Gut Karlshöhe, dem Hamburger Umwelt- und Klimazentrum, um dort die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ entgegenzunehmen.

Das Programm „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ zielt auf die Entwicklung umweltverträglicher Schulen und auf die Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ab. Die teilnehmenden Schulen arbeiten dabei möglichst unter Einbeziehung der gesamten Schulgemeinschaft an Projekten in zwei Handlungsfeldern.

Der Fachreferent für Klimaschutz des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB), Herr Andy Loos, hob während seiner Laudatio zwei besondere Projekte der BS 06 hervor: (1) Die geplante Begrünung der Dachflächen (Handlungsfeld: Umwelt- und Klimaschutz) und (2) den Umwelttag zum Thema Ernährung (Handlungsfeld: Konsum). Das letztere Projekt bezeichnete er als gelungenen Beitrag mit dem Ziel, den Blick auf nachhaltigen und umweltbewussten Konsum innerhalb der Schulgemeinschaft zu schärfen und Handlungsalternativen auszuloten.

Einen passenderen Ort als Gut Karlshöhe hätte die ausrichtende Behörde, das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, kaum finden können. Zwischen summenden Bienen und Streuobstwiesen hielt Landesschulrat Altenburg-Hack eine sehr motivierende Ansprache, die allen Beteiligten Kraft und Ausdauer für die Arbeit in den Umweltgruppen an den Schulen gegeben haben dürfte. Er scheute nicht davor zurück, selbstkritische Worte über die Bemühungen in Richtung Klima- und Umweltschutz innerhalb der übergeordneten Behörden und Institutionen zu verlieren. Dabei führte er jedoch auch konkrete Verbesserungsvorschläge an und ging selbst mit gutem Beispiel voran; die Anreise zum heutigen Termin bewältigte er mit dem Fahrrad. Den anwesenden Gästen versicherte er, dass die unterschiedlichen Orte bei den von ihm zu absolvierenden Terminen – wenn möglich – alle mit dem Fahrrad angesteuert werden.

56 allgemeinbildende Schulen und 9 berufliche Schulen in Hamburg bekamen auf Gut Karlshöhe den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ verliehen. Quelle: Markus Scholz, LI Hamburg.

Im weiteren Programmverlauf stellten verschiedene Schulen besondere Projekte innerhalb der Betätigungsfelder des Umwelt- und Klimaschutzes vor. So zum Beispiel eine Stadteilschule in Tonndorf, die den Schülerinnen und Schülern (siebte Klasse) eine besondere Form der Klassenreise ermöglichte: Die Klasse bewegte sich innerhalb des Hamburger Stadtgebiets ausschließlich mit öffentlichen  Verkehrsmitteln fort, schlief in Gemeinschaftsunterkünften und verpflegte sich teilweise mit (Back-)Waren, die ansonsten in der Mülltonne gelandet wären.

Zum Abschluss der Veranstaltung brachte ein Rapper die Botschaft des Tages musikalisch auf den Punkt: Es ist Zeit… (zu handeln!). Bestärkt im gemeinsamen Tun und mit vielen Anregungen machten sich die Beteiligten auf den Weg zurück an ihre Schulen im gesamten Stadtgebiet. Es dauerte nicht lange, bis das Blöken der Schafe von Gut Karlshöhe verstummte – die Teilnehmer waren zurück: im Großstadtdschungel angekommen.

Für die Umweltgruppe der BS 06,

Dr. Christof Störger

Regionaler und saisonaler Schnittblumenverkauf am Nordeingang der BS 06 – Ein Konzept der Handlungsorientierung für angehende Floristinnen

Auszubildende der Floristik des ersten Ausbildungsjahres an der BS 06 hatten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, selbstgebundene Sträuße und Bundware zu verkaufen. Mit jeweils zwei Ständen im Erdgeschoss und ersten Stock konnten alle am Schulleben teilnehmenden Personen am 06. und am 07. Juni 2019 sommerliche Blumen aus der Region kaufen. Betreut wurde das Projekt von den Lehrkräften R. Bacchi, A. von Holten, S. Küttner und K. Wald-Westphal.

Bereits drei Wochen vor Verkaufsbeginn fingen die Auszubildenden der Klassen F 18/1 und F 18/2 im Rahmen des Gestaltung-Unterrichts mit den Planungen an. Gruppenweise (die Gruppenzuteilung erfolgte durch die Lehrkräfte) entwickelten sie eigene Ideen und Vorstellungen zum erfolgreichen Schnittblumenverkauf. Nach einem ausführlichen Ideenaustausch folgten intensive Ausarbeitungen von Flyern, Plakaten, Standschildern, Dekorationen u.v.m. Um möglichst viele Kunden anzusprechen, sollte der Verkaufsstand so attraktiv wie möglich gestaltet werden.

Nach der Planung erfolgte die Organisation des Verkaufsprojektes. Diese setzte neben hohem Maße an Eigeninitiative und Selbständigkeit eine enge Kooperationsbereitschaft voraus. Bereits am frühen Morgen fuhren die Auszubildenden mit ihren Gruppenmitgliedern zum Blumengroßmarkt, um den Einkauf zu tätigen. Fragen wie: Welche Blumen, zu welchem Preis und wie viele davon? – förderten hierbei nicht nur die Entscheidungsfähigkeit der angehenden Floristinnen, sondern auch den angemessenen Umgang mit dem Budget, welches ihnen zuvor von der Schule zur Verfügung gestellt wurde.

Die angehenden Floristinnen Madita und Angelique beim Gestalten eines Werbeplakats.

Abschließend folgte die Durchführung des Verkaufsprojektes, welches (neben dem Aufbau der einladenden Verkaufsstände) durch den Verkauf der Blumen seinen Höhepunkt fand. Kundenorientiert berieten die angehenden Floristinnen die Kundschaft und hatten hierbei die Möglichkeit, die im Unterricht erlernten Techniken für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch anzuwenden.

Mit Flyern machten die angehenden Floristinnen auf sich aufmerksam. Um die Arbeitswelt in der Selbständigkeit so real wie möglich abzubilden, gaben die Auszubildenden ihren Verkaufsständen einen Namen. Hier ein Flyer von der Blumenbar St. Pauli.

Die angehenden Floristinnen haben Sie gerne beraten und danken Ihnen für den Einkauf.

Und wir lassen uns gerne auch im nächsten Jahr mit duftigen Blumen verwöhnen!

F. Sahin

Anmerkung: Der Schnittblumenverkauf diente nicht primär dafür, einen hohen Gewinn zu erzielen, sondern eher dafür, die Bedeutung eigener Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Werbung, Personaleinsatz und Verkauf zu erfahren. Realitätsnah war auch die Konkurrenz unter den vier Verkaufsständen. Bei diesem Projekt ist kompetentes Handeln in den Bereichen Fachlichkeit, persönliches Engagement, Teamarbeit und Organisation erforderlich.