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Vor dem Studium eine CTA-Ausbildung

Denise Meyer ist die jahrgangsbeste Absolventin der CTA-Ausbildung. Die gelungene Balance zwischen Theorie und praktischer Laborarbeit bietet ihr eine optimale Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium.

Die 21-Jährige hat vor der Ausbildung zur CTA das Ganztagsgymnasium Klosterschule besucht und 2016 ihr Abitur bestanden. Bereits in der Oberstufe galt ihr Interesse den naturwissenschaftlichen Fächern, sie wählte die profilgebenden Fächer Biologie und Chemie. Nach dem Abi absolvierte sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kindertagesstätte. „Dadurch konnte ich einen ersten Einblick in das Arbeitsleben bekommen und mich weiter beruflich orientieren“, berichtet Denise Meyer. Sie besuchte in diesem Jahr unter anderem die Infoveranstaltung zur CTA-Ausbildung an der BS 06 und war sofort begeistert. Auch ein Studienplatz für Lebensmittelchemie war der jungen Frau sicher. „Ich habe mich gegen das Studium entschieden und die Ausbildung zur chemisch-technischen Assistenz begonnen. Denn ich wollte zuerst eine Ausbildung absolvieren und anschließend diese Erfahrungen durch ein Studium vertiefen.“

Von der CTA-Ausbildung erwartete Denise Meyer, dass sie selbständiges und sicheres Arbeiten im Labor erlernen kann. „Zudem wollte ich ein vertieftes theoretisches Grundwissen in Chemie erlangen, was besonders hilfreich ist, wenn man das Fach studieren will.“ Ihre Erwartungen an die CTA-Ausbildung an der BS 06 wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen: „Den Unterricht habe ich als besonders abwechslungsreich empfunden, da eine gute Balance zwischen dem Erlernen der theoretischen Kenntnisse und der praktischen Laborarbeit herrschte. Es wurde nie langweilig.“ Besonders hat ihr gefallen, dass sie selbstständig im Labor zu den verschiedensten Fragestellungen experimentieren konnte. Im kommenden Semester will die erfolgreiche Absolventin ihr Studium der Lebensmittelchemie an der Universität Hamburg starten. „Die CTA-Ausbildung hat mich in dieser Entscheidung bestärkt“, sagt sie.

Die nächsten Info-Veranstaltungen für den spannenden Bildungsgang finden im Frühjahr 2020 statt. Unterrichtshospitationen für Interessenten sind nach Absprache mit Frau Schleunes (ute.schleunes@hibb.hamburg.de) möglich.

Denise Meyer aus der CTA 17/1 hat als beste Absolventin ihres Jahrgangs die CTA-Ausbildung abgeschlossen. Die Abteilungsleiterin Frau Schleunes zeichnet sie mit einer Urkunde und einem Buchpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) aus.

Bettina Schrader

BS 06 verabschiedet seine PTA-Auszubildenden

48 Schülerinnen und Schüler haben den schulischen Teil ihrer PTA-Ausbildung erfolgreich bestanden und wurden feierlich verabschiedet.

Endlich geschafft! Mit diesem Gefühl konnten die PTA-Auszubildenden aus den Klassen 17/1, 17/2, 17/3 und 17/4 am 24.06.2019 optimistisch in die berufliche Zukunft blicken. Insgesamt zwei Jahre schulische Berufsausbildung mit etlichen Abschlussprüfungen, bestehend aus einem praktischen, theoretischen und mündlichen Teil, haben die Auszubildenden erfolgreich gemeistert.

Humorvoll eröffnete der Abteilungsleiter Herr Valentien die Verabschiedungsrede.

In der Feierstunde wurden die Schüler/-innen sowie Angehörige in einem geschmückten Lernfeldraum empfangen. Die Zeremonie wurde mit einem humorvollen Festvortrag von Herrn Valentien, Abteilungsleitung Pharmazie, eröffnet. Mit Worten wie: „Keine Fehlzeiteneinträge und keine Prüfungen mehr!“ sorgte er für gute Stimmung.

Nach der Eröffnung riefen die Klassenleitungen S. Hagelstein, D. Kuhn, G. Ruprecht und R. Wulf in alphabetischer Reihenfolge die Namen der Auszubildenden auf, um die Zeugnisse den glücklichen Absolventen auszuhändigen. Während der Zeugnisübergabe gab es zudem für jede/-n Auszubildende/-n eine Rose mit guten Wünsche für die berufliche Zukunft.

Weiter wurden Danksagungen und Glückwünsche ausgesprochen sowie Geschenke überreicht. Im Zuge dessen ehrte Herr Valentien ebenfalls die herausragenden Leistungen von  Renata Borkowska. Unter großem Applaus nahm die beste Schülerin den Buchpreis „Das große PTAheute-Handbuch“ entgegen.

Als Erinnerung an die PTA-Ausbildung wurde zum Abschluss ein Gruppenfoto mit den Auszubildenden gemacht.

Gruppenfoto mit den PTA-Auszubildenden, die in das sechsmonatige Praktikum, den zweiten Teil der Ausbildung, verabschiedet wurden.

In lockerer Atmosphäre konnte die Feierlichkeit mit Knabbereien und Getränken, die von der Lehrerschaft serviert wurden, ausklingen.

Die BS 06 wünscht den Auszubildenden für den zweiten Teil ihrer Ausbildung viel Glück und viel Erfolg!

Anmerkung: In diesem Artikel wird ausschließlich die Bezeichnung „PTA-Auszubildende“ oder „Schüler/-innen“ verwendet, da der zweite Teil der Ausbildung bevorsteht. Erst nach der erfolgreichen Absolvierung eines sechsmonatigen Praktikums in einer Apotheke sowie dem Bestehen der Apothekenpraxisprüfung können sich die Auszubildenden als Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) bezeichnen.

 F. Sahin

Summende Bienen, blökende Schafe und ein Landesschulrat auf dem Drahtesel

BS 06 auf Gut Karlshöhe erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet

Bei herrlichem Wetter zogen am 17. Juni 2019 die Vertreter von 9 beruflichen und 56 allgemeinbildenden Schulen in die Kulturscheune auf Gut Karlshöhe, dem Hamburger Umwelt- und Klimazentrum, um dort die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ entgegenzunehmen.

Das Programm „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ zielt auf die Entwicklung umweltverträglicher Schulen und auf die Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ab. Die teilnehmenden Schulen arbeiten dabei möglichst unter Einbeziehung der gesamten Schulgemeinschaft an Projekten in zwei Handlungsfeldern.

Der Fachreferent für Klimaschutz des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB), Herr Andy Loos, hob während seiner Laudatio zwei besondere Projekte der BS 06 hervor: (1) Die geplante Begrünung der Dachflächen (Handlungsfeld: Umwelt- und Klimaschutz) und (2) den Umwelttag zum Thema Ernährung (Handlungsfeld: Konsum). Das letztere Projekt bezeichnete er als gelungenen Beitrag mit dem Ziel, den Blick auf nachhaltigen und umweltbewussten Konsum innerhalb der Schulgemeinschaft zu schärfen und Handlungsalternativen auszuloten.

Einen passenderen Ort als Gut Karlshöhe hätte die ausrichtende Behörde, das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, kaum finden können. Zwischen summenden Bienen und Streuobstwiesen hielt Landesschulrat Altenburg-Hack eine sehr motivierende Ansprache, die allen Beteiligten Kraft und Ausdauer für die Arbeit in den Umweltgruppen an den Schulen gegeben haben dürfte. Er scheute nicht davor zurück, selbstkritische Worte über die Bemühungen in Richtung Klima- und Umweltschutz innerhalb der übergeordneten Behörden und Institutionen zu verlieren. Dabei führte er jedoch auch konkrete Verbesserungsvorschläge an und ging selbst mit gutem Beispiel voran; die Anreise zum heutigen Termin bewältigte er mit dem Fahrrad. Den anwesenden Gästen versicherte er, dass die unterschiedlichen Orte bei den von ihm zu absolvierenden Terminen – wenn möglich – alle mit dem Fahrrad angesteuert werden.

56 allgemeinbildende Schulen und 9 berufliche Schulen in Hamburg bekamen auf Gut Karlshöhe den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ verliehen. Quelle: Markus Scholz, LI Hamburg.

Im weiteren Programmverlauf stellten verschiedene Schulen besondere Projekte innerhalb der Betätigungsfelder des Umwelt- und Klimaschutzes vor. So zum Beispiel eine Stadteilschule in Tonndorf, die den Schülerinnen und Schülern (siebte Klasse) eine besondere Form der Klassenreise ermöglichte: Die Klasse bewegte sich innerhalb des Hamburger Stadtgebiets ausschließlich mit öffentlichen  Verkehrsmitteln fort, schlief in Gemeinschaftsunterkünften und verpflegte sich teilweise mit (Back-)Waren, die ansonsten in der Mülltonne gelandet wären.

Zum Abschluss der Veranstaltung brachte ein Rapper die Botschaft des Tages musikalisch auf den Punkt: Es ist Zeit… (zu handeln!). Bestärkt im gemeinsamen Tun und mit vielen Anregungen machten sich die Beteiligten auf den Weg zurück an ihre Schulen im gesamten Stadtgebiet. Es dauerte nicht lange, bis das Blöken der Schafe von Gut Karlshöhe verstummte – die Teilnehmer waren zurück: im Großstadtdschungel angekommen.

Für die Umweltgruppe der BS 06,

Dr. Christof Störger

Regionaler und saisonaler Schnittblumenverkauf am Nordeingang der BS 06 – Ein Konzept der Handlungsorientierung für angehende Floristinnen

Auszubildende der Floristik des ersten Ausbildungsjahres an der BS 06 hatten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, selbstgebundene Sträuße und Bundware zu verkaufen. Mit jeweils zwei Ständen im Erdgeschoss und ersten Stock konnten alle am Schulleben teilnehmenden Personen am 06. und am 07. Juni 2019 sommerliche Blumen aus der Region kaufen. Betreut wurde das Projekt von den Lehrkräften R. Bacchi, A. von Holten, S. Küttner und K. Wald-Westphal.

Bereits drei Wochen vor Verkaufsbeginn fingen die Auszubildenden der Klassen F 18/1 und F 18/2 im Rahmen des Gestaltung-Unterrichts mit den Planungen an. Gruppenweise (die Gruppenzuteilung erfolgte durch die Lehrkräfte) entwickelten sie eigene Ideen und Vorstellungen zum erfolgreichen Schnittblumenverkauf. Nach einem ausführlichen Ideenaustausch folgten intensive Ausarbeitungen von Flyern, Plakaten, Standschildern, Dekorationen u.v.m. Um möglichst viele Kunden anzusprechen, sollte der Verkaufsstand so attraktiv wie möglich gestaltet werden.

Nach der Planung erfolgte die Organisation des Verkaufsprojektes. Diese setzte neben hohem Maße an Eigeninitiative und Selbständigkeit eine enge Kooperationsbereitschaft voraus. Bereits am frühen Morgen fuhren die Auszubildenden mit ihren Gruppenmitgliedern zum Blumengroßmarkt, um den Einkauf zu tätigen. Fragen wie: Welche Blumen, zu welchem Preis und wie viele davon? – förderten hierbei nicht nur die Entscheidungsfähigkeit der angehenden Floristinnen, sondern auch den angemessenen Umgang mit dem Budget, welches ihnen zuvor von der Schule zur Verfügung gestellt wurde.

Die angehenden Floristinnen Madita und Angelique beim Gestalten eines Werbeplakats.

Abschließend folgte die Durchführung des Verkaufsprojektes, welches (neben dem Aufbau der einladenden Verkaufsstände) durch den Verkauf der Blumen seinen Höhepunkt fand. Kundenorientiert berieten die angehenden Floristinnen die Kundschaft und hatten hierbei die Möglichkeit, die im Unterricht erlernten Techniken für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch anzuwenden.

Mit Flyern machten die angehenden Floristinnen auf sich aufmerksam. Um die Arbeitswelt in der Selbständigkeit so real wie möglich abzubilden, gaben die Auszubildenden ihren Verkaufsständen einen Namen. Hier ein Flyer von der Blumenbar St. Pauli.

Die angehenden Floristinnen haben Sie gerne beraten und danken Ihnen für den Einkauf.

Und wir lassen uns gerne auch im nächsten Jahr mit duftigen Blumen verwöhnen!

F. Sahin

Anmerkung: Der Schnittblumenverkauf diente nicht primär dafür, einen hohen Gewinn zu erzielen, sondern eher dafür, die Bedeutung eigener Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Werbung, Personaleinsatz und Verkauf zu erfahren. Realitätsnah war auch die Konkurrenz unter den vier Verkaufsständen. Bei diesem Projekt ist kompetentes Handeln in den Bereichen Fachlichkeit, persönliches Engagement, Teamarbeit und Organisation erforderlich.

Der WOMZA an der BS 06 – Eine Vorbereitung für die Europawahl 2019

Zur Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai 2019 präsentierte die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Info-Point-Europa am 06. Mai 2019 von 10:00 bis 15:45 Uhr den „Wahl-O-Mat zum Aufkleben“ (WOMZA) an der BS 06. Geschulte Teamer/-innen von der Europa-Union Hamburg e.V., bestehend aus Momme, Melis, Johanna und Jonas, ermöglichten hierbei den Schülerinnen und Schülern der Klassen PTA 18/3, PKA 17/2, BTA 18/2 und Gä 18/2 die Gelegenheit, eine eigene Meinung zur aktuellen Europapolitik sowie zur diesjährigen Europawahl zu bilden und Stellung zu beziehen.

Insgesamt waren 38 Thesen wie beispielsweise:

  • Es sollen EU-weite verbindliche Bürgerentscheide eingeführt werden.
  • Die EU-Mitgliedsstaaten sollen eine gemeinsame Armee aufbauen.
  • Deutschland soll an Stelle des Euro wieder eine nationale Währung einführen

auf mehreren Plakaten abgebildet und sollten seitens der Schülerschaft durch das individuelle Anbringen von roten „Stimme nicht zu“- oder grünen „Stimme zu“-Klebepunkten bewertet werden. Das Anbringen der jeweiligen Klebepunkte regte zudem einen politischen Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern an.

Besprechung der Ergebnisse: Teamer Momme (links) bespricht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse BTA 18/2 die Ergebnisse des WOMZA.

Nachdem die Schüler/-innen alle 38 Thesen mit roten bzw. grünen Klebepunkten versehen hatten, sollten sie bis zu 8 von 48 Parteien wählen (dargestellt als schwarze Klebepunkte). Gekennzeichnet mit einer Nummer stand jeder einzelne schwarze Klebepunkt für seine eigene Partei; je nach Wahl wurde/-n diese/-r ebenfalls auf das dafür vorgesehene Plakat angebracht. Nun konnten die Schüler/-innen den WOMZA in ein aufgebautes Tool werfen. Das Tool, das optisch an einen Standbriefkasten der Deutschen Post erinnerte, führte einen Abgleich der eigenen Standpunkte mit den Antworten der Parteien durch, indem es das Ergebnis des WOMZA auslas, errechnete und schließlich digital ausdruckte. Anschließend wurde eine kritische Bewertung bzw. Überprüfung der eigenen Ergebnisse durchgeführt.

Zum Abschluss erfolgte eine Reflexion, aus welcher hervorging, dass die WOMZA-Präsentation sowohl zur erhöhten Wahlbeteiligung motiviert als auch einer Bewusstseinserweiterung für dessen Relevanz beigetragen hatte.

Wir danken den Organisatorinnen Sina Wickemeyer, Assistenzkraft bei Europa-Union Hamburg e.V. und Sylvia Römhild, Fachbeauftragte WuG an der BS 06, für diesen tollen Tag – Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

F. Sahin

Berufswettbewerb der angehenden FloristInnen 2018

Bereits zum sechsten Mal fand im September 2018 im Einkaufszentrum Wandsbeker Quarree der Berufswettbewerb der angehenden FloristInnen statt. Die 26 Hamburger TeilnehmerInnen aus dem dritten Ausbildungsjahr hatten die Aufgabe eine Wahlarbeit zum Thema „Lieblingsblume“ zu erstellen.

Die Teilnehmer mit Zertifikat

Neben einer Zeichnung, einer Werkstoffliste mit Kalkulation musste die Wahl der Lieblingsblume schriftlich begründet werden. Nachdem diese Hürde genommen war, ging es an die praktische Umsetzung. Vor Publikum wurde die Wahlarbeit im Einkaufszentrum umgesetzt. Nach 90 Minuten war diese Arbeit geschafft. Eine Fachjury, bestehend aus ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen der Floristenbranche, bewertete die Arbeiten und dann standen die Sieger fest:

Wahlarbeit 1. Platz Brautschmuck

Bei der Wahlarbeit erreichten Caroline Zähringer von Blumen Graaf und Natalie Linstädt von Francken Blumen mit Punktgleichstand den 1. Platz. Gemeinsam teilten sie sich den 1. Preis, eine Reise zur Prüfungsvorbereitung in die FlowerArt-Academy nach Mainz. Auf den 2. Platz landeten, auch punktgleich, Julian Hirschgänger von Jutta Burmester Floristik und Mareike Stegemann von Blume 2000.

Bei der diesjährigen Überraschungsarbeit mussten die Azubis in 30 Minuten aus den gleichen pflanzlichen Werkstoffen einen Türkranz wickeln.

Unterstützt wurden die 26 TeilnehmerInnen von dem 2. Ausbildungsjahr, die parallel Sträuße vor Publikum anfertigten.

 

Die weiteren Gewinne im Überblick:

Berufswettbewerb Floristen 2019

Wahlarbeit 1. Platz Tischschmuck

Gewinner Überraschungsarbeit:

  1. Platz: Jonas Samtleben (Blumen Bartels)
  2. Platz: Flora Kopperhold (Puls Floristik)
  3. Platz: Sara Dahncke (Ausblick)

Sonderpreis Technik: Jasmin Kukelka (Ausblick)

Sonderpreis Farbe: Caroline Zähringer (Blumen Graaf)

Sonderpreis Idee: Julian Hirschgänger (Jutta Burmester Floristik)

Ein Dank an die jungen angehenden FloristInnen aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr. Sie haben erneut eindrucksvoll über zwei Tage, mit Unterstützung von „Pflück Dein Glück“ und dem Organisationsteam, gezeigt wie kreativ ihr Beruf ist.

 

Susan Küttner

DER PERSPEKTIVEN-TAG FÜR PTAs

Um das Video vom Perspektiven-Tag abzuspielen klicken Sie bitte auf das obige Bild.

Unter dem Motto „ERKENNE DEINE BERUFLICHEN CHANCEN!“ fand am Mittwoch, den 24.04.2019, eine Berufsorientierungsmesse für Schüler/-innen der Berufsfachschule für Pharmazeutisch-technische Assistenz an der BS06 statt. Die Schülerschaft der Klassen PTA 18/1, 18/2, 18/3 und 18/4 des ersten Ausbildungsjahres hatte hier die Möglichkeit, mit Aussteller/-innen diverser Einrichtungen aus dem Pharmaziebereich Kontakte zu knüpfen. Insgesamt waren 15 Einrichtungen, unter anderem die Gewerkschaft Adexa, apo-rot Apotheke am Rothenbaum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), multidos GmbH (Verblisterung), Adiuto Homecare Service sowie diverse öffentliche Apotheken präsent.

Dem Messebesuch war eine intensive Vorbereitung vorangegangen, in der die Schüler/-innen zunächst ihre Erwartungshaltung an die Aussteller/-innen der Messe kommunizierten. Anschließend befassten sie sich mit den Reflexionsfragen: Was will ich? Was kann ich? und Was weiß ich schon über die Berufspraxis? Diese Fragestellungen dienten nicht nur zur Einschätzung der eigenen Kompetenzen, sondern auch als Vorbereitung für ein mögliches Vorstellungsgespräch bei den Ausstellern/Ausstellerinnen. In die Vorbereitungsphase wurde außerdem ein Video zu den Tätigkeitsfeldern für PTAs integriert, um die Vielfalt an Einsatzbereichen im Berufsleben der zukünftigen PTAs aufzuzeigen. Abgerundet wurde die Vorbereitungsphase durch einen eigens erstellten Fragenkatalog, z.B. zu Gehältern, Arbeitszeiten, Mutterschutz, mit dem die Schüler/-innen gezielt die Aussteller/-innen aufsuchen konnten.

Begeistert treten die Schüler/-innen in Kontakt mit den Ausstellern.

Gespannt und neugierig gingen die Schüler/-innen schließlich in den größten Unterrichtsraum der BS06, der zu einer professionellen Messe-Landschaft umgestaltet worden war. Hier wurden sie durch Herrn Kai-Peter Siemsen, den Präsidenten der Apothekerkammer Hamburg, begrüßt. In einer ersten Phase besuchten Schüler-Kleingruppen jeweils drei Messestände im Fünfzehn-Minuten-Takt und führten Interviews bzw. Gespräche. Im Anschluss daran konnten die Schüler/-innen sich nach Interesse frei im Messeraum bewegen. Begeistert berieten die Aussteller/-innen die interessierten Schülergruppen und gingen intensiv auf die ihnen gestellten Fragen ein.

Hier werden drei PTA-Schülerinnen von zwei Adexa-Mitarbeiterinnen intensiv beraten.

Abschließend nahmen sowohl die Schüler/-innen als auch die Aussteller/-innen an einer Onlinebefragung zur Messe teil. Die Umfrage hat ergeben, dass sowohl die Schüler/-innen als auch die Aussteller/-innen gleichermaßen mit der Berufsorientierungsmesse zufrieden waren.

Also, liebe PTAs…auf diesem Wege: Wir freuen uns schon auf die nächste Messe! Erkenne deine beruflichen Chancen!

Euer/Ihr Organisationsteam

J. Joswig-Josef, R. Müller, F. Sahin, A. Valentien

F. Sahin

Infopoint Europa Hamburg lädt ein zum Bürgerdialog – Eine Unternehmung mit der Klasse BTA 18/2

Kaum ein anderes Thema beschäftigt heutzutage die Europäische Union wie Umwelt und Klimawandel. Beginnend mit Greta Thunbergs Demonstrationen „Fridays For Future“, welche weltweit für öffentliches Aufsehen gesorgt haben, bis hin zur BS 06, eine zertifizierte Umweltschule, ist dieses Thema mehr denn je präsent und allgegenwärtig.

Um Änderungen einzuleiten und dem Klimawandel entgegenzuwirken, hatte der Info-Point Europa Hamburg am 11.02.2019 zu einem Bürgerdialog zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ in das Hamburger Rathaus eingeladen. Der Bürgerdialog erfolgte in Kooperation mit dem europaweiten Städtenetzwerk Eurocities und der Europäischen Kommission.

Nach einer Begrüßung von der Moderatorin Kathrin Schmid von NDR Info und Dr. Annette Tabbara, Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, bei der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten, ging es nun los: Im Plenum wurde eine Podiumsdiskussion mit Hugo Schally (Head of Unit, Sustainable Production, Products and Consumption DG Umwelt, Europäische Kommission), Manfred Braasch (Geschäftsführer, BUND Hamburg) und Dr. Delia Schindler (Mitglied im Ausschuss der Hamburger Handelskammer Gesellschaftliche Verantwortung) zu den folgenden drei Themenfelder geführt: 1. Mobilität – 2. Lebensmittel – 3. Kleidung

Celina Eggers (BTA 18/2) stellt ihre Ideen zum Thema Lebensmittel vor.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten alle Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, sich aktiv mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen und mitzudiskutieren. Hierbei wurden die anwesenden Personen gebeten, eines der drei genannten Themenfelder zu wählen und in Workshops konkrete Maßnahmen mit Hamburger und EU-Bezug im Hinblick auf die zentrale Fragestellung „Was muss sich in Hamburg, bundesweit und auf europäischer Ebene verändern, damit der Konsum nachhaltiger wird und was können wir persönlich ganz konkret tun, um unsere Welt von morgen besser zu gestalten?“ auszuarbeiten. Die ausgearbeiteten Ideen wurden direkt im Anschluss in Gruppen vorgestellt.

Zum Abschluss erfolgte eine Abstimmung für die besten drei Vorschläge, die am 21.03.2019 in Brüssel den anwesenden Städtevertretern und Städte-vertreterinnen vorgestellt wurden.

Sowohl die Schülerschaft der Klasse BTA 18/2 als auch die Lehrerschaft, bestehend aus F. Sahin, C. Störger und M. Vollmer sind gespannt auf die Entscheidung der Städte-vertreter/-innen in Brüssel und freuen sich auf weitere spannende Projekte.

F. Sahin

Jugendliche aus 24 Schulen besuchten den 4. MINT-Tag an der BS 06

Am 28. November 2018 öffnete die Berufliche Schule 06 anlässlich des 4. MINT-Tages ihre Labore für Hamburger Schülerinnen und Schüler. Über 100 Jugendliche aus 24 verschiedenen Schulen erlebten spannende Einblicke in die Labore der BS 06.

Foto: Claudia Höhne / MINTforum Hamburg

In der Abteilung zur Ausbildung von Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass aus Fanta-Schalen keine Fanta getrunken wird. Diese speziellen Gefäße werden zum Zusammenrühren von Salben und Cremes verwendet und sind nach ihrem Erfinder Max Fanta benannt. Unter der fachlichen Anleitung der Auszubildenden der BS 06 konnten die Schülerinnen und Schüler selbst eigene Labortätigkeiten ausführen. Sie stellten ihr eigenes Lippenbalsam in der Fanta-Schale her.

Foto: Claudia Höhne / MINTforum Hamburg

Weiter ging es im Bereich Kosmetik, diesmal allerdings unter einem anderen Aspekt: In der physikalischen Chemie untersuchten die Besucher die Oberflächenspannung eines von den Auszubildenden der Chemisch-technischen Assistenz selbst hergestellten Shampoos.

Jamila aus Steilshoop fasst ihre Erfahrungen vom MINT-Tag zusammen: „Die Veranstaltung war eine sehr gute Erfahrung für mich, ich kann zahlreiche Tipps und Ideen für meine eigene Berufswahl mitnehmen. Die Anmeldung war total unkompliziert, dass machte es mir einfach heute hier herzukommen. Ich würde diesen Tag weiter empfehlen.“

Und auch das Geheimnis einer Cola wurde an diesem Tag im Labor der BS 06 gelüftet: Man nehme Wasser, Zucker, Zitronensäure, Farbstoff und Aroma und schon hat man ein „köstliches“ Getränk. Dieses Zuckerwasser alleine ist eigentlich viel zu süß. Durch die Zugabe von Zitronensäure wird dieser Süßgeschmack wirkungsvoll verdeckt. So entspricht die Geschmackswahrnehmung mit etwas Zugabe von Aroma der süß-sauren Mixtur eines erfrischenden Cola-Getränks.

Foto: Claudia Höhne / MINTforum Hamburg

Abgerundet wurde der Tag durch authentische Präsentationen von BTA-, CTA- und PTA-Auszubildenden, die die Schülerinnen und Schülern über die Arbeitsfelder und Berufsaussichten der einzelnen Berufe informierten. „Die Azubis haben viele Fragen beantwortet und ihre Begeisterung für die Ausbildung gezeigt“, findet Max, der an diesem Tag aus Altona an die BS 06 gekommen ist. Esra (17) stimmt ihm zu und geht mit vielen nützlichen Tipps nach Hause. „Gut gefallen hat mir an den Präsentationen die Offenheit und Transparenz bei der Beantwortung meiner Fragen“.

Die Lehrkräfte Dagmar Dittmar, Luc Mühlbach und Bettina Schrader organisierten diesen Tag gemeinsam. „Mit diesem Tag möchten wir jungen Menschen die Vielfalt der Laborberufe zeigen. Wir freuen uns, über die sehr gute Resonanz und die vielen Besucher. Auch im November 2020 werden wir uns wieder am MINT-Tag beteiligen“, ist sich das Orga-Team für den MINT-Tag an der BS 06 sicher.

Bettina Schrader

Fotos: Claudia Höhne / MINTforum Hamburg

Unsere Eindrücke von der Verleihung des Gütesiegels „Klimaschule“

Am 30.11.2018 wurde unserer Berufsschule BS 06 das Gütesiegel „Klimaschule 2019-2020“ verliehen.

Hierfür folgten Melina Mangels (Schülerin der Berufsfachschule BTA), Raphael Espig (Schüler Fachoberschule und Schülersprecher), Herr Krüger und Herr Dr. Störger (beides Lehrkräfte der BS 06) der Einladung des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Milena Mangels freute sich über diese Einladung: „Diese Anfrage kam sehr unerwartet, ich habe mich aber trotz dessen sehr darüber gefreut und die Einladung dankend angenommen. Da ich selber versuche mich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen, kam diese Einladung wie gerufen, um auch mal zu sehen wie größere Einrichtungen, in diesem Fall die ausgezeichneten Schulen in Hamburg, mit diesem Thema umgehen und mit welchen Maßnahmen sie den Klimaschutz aktiv unterstützen.“

Verleihung des Gütesiegels Klimaschule an die Berufliche Schule 06. Die Schüler Melina Mangels (2.v.r.) der Berufsfachschule BTA und Raphael Espig (2.v.l.) der Fachoberschule nahmen die Auszeichnung zusammen mit ihren Lehrern Björn Krüger (3.v.l.) und Dr. Christof Störger (3.v.r.) entgegen.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde im feierlichen Rahmen die Auszeichnung der Schulen mit der Übergabe der Gütesiegel und Urkunden durchgeführt. Die Vergabe fand in fünf Räumen statt, das hört sich auf den ersten Blick nicht besonders erwähnenswert an, jedoch kann man daraus schließen, dass relativ viele Schulen in Hamburg dieses Gütesiegel erhalten. Raphael Espig verdeutlichte mit seinen Worten bei der Verleihung den Stellenwert dieses Gütesiegels: „Es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Schulen am Klimaschutz interessiert sind, ihren Beitrag leisten, indem sie Verantwortung für künftige Generationen übernehmen. An unserer Schule werden künftige chemisch und biologisch technische Assistenten, Floristen und Gärtner ausgebildet. Uns liegt die Bedeutung eines gesunden Planeten als Auszubildende dieser Berufe naturgemäß besonders am Herzen.“ Melina ergänzt: „Die BS 06 zeigt damit die Haltung, dass wir mit unseren Handlungen dazu beitragen, dass die Welt morgen genauso lebenswert bleibt, wie sie es heute ist. Dafür wird unsere Schule heute zurecht ausgezeichnet.“

Vor Ort, am LI Hamburg, wo die Verleihung stattfand, wurde nochmal spürbar wie viele Schulen engagiert am Klimaschutz teilnehmen. Jede Schule wurde persönlich vorgestellt und die Vertreter der Schulen berichteten über ihre Maßnahmen für den Klimaschutz und über ihre zukünftigen Ideen. Die Ideen, die dort präsentiert wurden, haben die Anwesenden begeistert. Raphael Espig: „Es war sehr interessant zu hören wie viel Ideenreichtum dabei an den Tag gelegt wurde und aus welchen verschiedenen Perspektiven der Klimaschutz angegangen wird und noch werden soll.“

Nach der Vergabe gab es einen kleinen Imbiss, bevor es mit dem offiziellen Festakt weiter ging. Für den offiziellen Part versammelten sich die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer in der großen Aula des LI Hamburg. Melina Mangels äußerte sich dazu erfreut: „Es war beeindruckend zu sehen, dass dort von der Grundschule, über die Oberstufe, bis zur Berufsschule alle Schulformen vertreten waren.“ Die Gäste wurden alle sehr herzlich von der Moderatorin der Veranstaltung, Singa Gätgens (bekannt aus „Tanzalarm“ des Senders „KiKa“) begrüßt und kurzweilig durch die weitere Veranstaltung geführt.
Als Festredner sprachen Herr Thies Rabe, Schulsenator Hamburgs und Herr Prof. Dr. Keuffer, der Leiter des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung über ihre Freude des außerordentlichen Engagements der ausgezeichneten Klimaschulen Hamburgs.

Zum Abschluss möchten wir uns nochmal bei der bestehenden Umweltgruppe der BS 06 (Sylvia Römhild, Dr. Christof Störger und Björn Krüger) und bei der Umweltbeauftragten Monika Vollmer bedanken, die die Koordination und größtenteils die Organisation der Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen  an unserer Schule übernehmen.

Melina Mangels (BTA-Schülerin) und Raphael Espig (FOS-Schüler und Schülersprecher)