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Irland und Frankreich sind eine Reise wert – Chemielaboranten berichten über Ihre Auslandserfahrungen

Cork, Irland

Ein Praktikum im Ausland bringt neue Erfahrungen, Sprachkenntisse und fachliches Know-how. Mit der Fnanzierung vom europäischen Berufsbildungsprogramm Erasmus+ können reiselustige Auszubildende und Absolvent*innen ein Praktikum in einem europäischen Land ihrer Wahl verbringen.

Perpignan, Frankreich

Die Chemielaborant*innen Jasmin Becker und Frederik Nohr haben diese Herausforderung angenommen und von den organiserten Angeboten der Mobiltätsagentur „Arbeit und Leben“ profitiert. Sie berichten gerne hier über ihre tollen Auslandserfahrungen, die sie in Irland und Frankreich gemacht haben:

Bericht von Jasmin Becker
Bericht von Frederik Nohr

Angehende Floristen beweisen sich beim Berufswettbewerb 2017 im Wandsbeker Quarree

Am 28.09. und 29.09. dieses Jahres fand der 5. Berufswettbewerb der angehenden Floristen im Wandsbeker Quarree statt. Über zwei Tage konnte die Öffentlichkeit den facettenreichen Beruf des Floristen kennenlernen.

Die Teilnehmer des diesjährigen Berufswettbewerbes im Quarree

Die Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres wählten zu dem diesjährigen Thema: „All over the world-Florale Weltenreise“ aus den Bereichen Hochzeitsschmuck, Tischschmuck, Trauerschmuck sowie Raumschmuck. Hautnah können die Zuschauer z.B. das Entstehen eines filigranen Brautstraußes oder eines opulenten Raumschmucks bewundern.
Eine Fachjury aus Firmeninhabern, Ausbildern und Berufsschullehrern bewerteten die Werkstücke im gestalterischen und technischen Bereich.

Preis: Beste Technik

Shirin Tikrani von der Firma Blumen Graaf überzeugte mit ihrem Brautschmuck, zum Thema Südafrika, die Jury und belegte den ersten Platz. Gefolgt von Andrijana Cokic, Firma Francken-Blumen, die einen Tischschmuck zum Land Serbien anfertigte. Den dritten Platz belegte Annkathrin Skowasch, die einen Urnenschmuck, zu dem Land Mexiko gestaltete.

Als zweite Aufgabe stellten sich die jungen Azubis der Überraschungsarbeit. Jeder Azubi erhielt identische Werkstoffe und musste diese innerhalb einer halben Stunde kreativ zu einem Strauß verarbeiten. Zum einen bewertete die Fachjury die Arbeiten und zum anderen stimmte das Publikum ab.

Beim Schaubinden konnte die Öffentlichkeit den Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr und dem 3. Ausbildungsjahr beim Sträuße binden zuschauen.

Schaubinden der Teilnehmer (3. Ausbildungsjahr) und Helfer (2. Ausbildungsjahr)

Die weiteren Platzierungen:

Sonderpreise bei der Wahlarbeit::
Beste Idee: Daniela Schelkle, Blume 2000, Raumschmuck zum Land USA
Beste Farbgestaltung: Lara Stürmer, Blume 2000, Tischschmuck zum Land  Schweden
Beste Technik: Andrijana Cokic,  Blumen Francken, Tischschmuck zum Land Serbien

Überraschungsarbeit /Strauß:
1. Platz Georgina Koll, Blume 2000
2. Platz: Ann Kathrin Skowasch, Blumen Graaf
3. Platz Saskia Sombetzki, Blume 2000

Susan Küttner

G 13 erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet

Am 13 Juni 2017 fand die diesjährige Vergabe der Auszeichnung zur Umweltschule in Europa am Biozentrum der Universität Hamburg in Klein Flottbek statt. Ausgezeichnet wurden über 50 Hamburger Schulen, davon acht berufliche Schulen.

Die G 13 wurde für die Planung und Durchführung des Umweltprojekttages und für ein Unterrichtsprojekt zur Untersuchung der Wasserqualität der Bille im Rahmen des CTA-Unterrichts ausgezeichnet.

Im Rahmen eines Festaktes wurden die Urkunden und die Fahnen überreicht.

Monika Vollmer

 

Florist-Azubis gestalten zum „Tag der Ausbildung“ ein Peace-Zeichen

Am 02.05. 2017 wurde es in der Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof blumig.

Im Rahmen des „Tag der Ausbildung“ gestaltete das zweite Ausbildungsjahr der Floristen ein vier Meter großes Peace-Zeichen.
Unterstützt wurden sie dabei von den Floristmeisterinnen Elisabeth Schoenemann und Simone Hille. Ebenso waren die LOK- Vorsitzende Christine Pommerehne und Berufschullehrerinnen der G 13 dabei.
Die Passanten im Hamburger Hauptbahnhof konnten live miterleben, wie aus 600 Gefäßen und 3000 Blumen ein Peace-Zeichen entstand.
Nach Fertigstellung wurden die Blumen an die Passanten verteilt. Mit dieser Aktion wollten die Azubis auf ihren kreativen Beruf in der Öffentlichkeit aufmerksam machen.

G 13 Klimaschule 2017-2018

Auch die G 13 hat das Gütesiegel Klimaschule 2017/2018 erneut im feierlichen Rahmen in der Aula des LI (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) verliehen bekommen.

Klimaschulen 2017 Auszeichnung am LI: Sylvia Römhild, Jana (Schülerin der G 13) und  Andreas Giese (Leiter der Fortbildung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung)
Foto: Markus Scholz

Umweltsenator Kerstan lobte die 56 Hamburger Schulen für ihren  praktischen Umwelt- und Klimaschutz, der sich durch Einsparungen von insgesamt 820 Tonnen klimaschädlichen CO2 in den Bereichen Energie und Wärme auszeichnet. Die G 13 hat wieder einmal erfolgreich bewiesen, dass sie bei der Umsetzung der 40 Klimaschutz-Maßnahmen erfolgreich war und insbesondere in den Bereichen Abfall und Wärme eingespart hat. Nach der Sanierung der Berufsschule stehen außerdem die Projekte der gesunden Ernährung und die informative Aufklärung zu Einsparungsmaßnahmen im Alltäglichen auf dem Programm des Umwelttages der G 13.  Alle zwei Jahre findet dieser abteilungsübergreifende Projekttag an der G 13 für alle am Schulleben Beteiligten statt, um so einen intensiven Austausch zum Klimaschutz anzuregen und alle, die an der G 13 wirken, bestmöglich zu informieren.

Sylvia Römhild

„Tag der Kulturen“ – ein Beitrag zum interkulturellen Dialog in der Schule

Am 28. November 2016 fand an der Gewerbeschule 13 zum zweiten Mal der „Tag der Kulturen“ statt. Mit der Veranstaltung möchte die G13 schulübergreifend ein Kennenlernen unterschiedlicher kultureller Hintergründe ermöglichen und zu Toleranz sowie einem respektvollen Miteinander ermutigen. Organisiert wird der Tag von einem Lehrer-Team sowie dem Schülerrat.

Der Schulleiter Rolf Hinz begrüßt zur Podiumsdiskussion (©Graudegus)

Zu den 19 Einzelveranstaltungen zählten in diesem Jahr Workshops, Filme, Exkursionen, ein Podiumsgespräch sowie ein Markt der Kulturen. Das Spektrum der Themen reichte von der Auseinandersetzung mit japanischen Mangas, über Musik und Tanz in Lateinamerika bis hin zum aktuellen Umgang mit Geflüchteten in unserem Land.

In vielen der Angebote konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. So stellten zum Beispiel Jugendliche aus der Klasse PTA 16/4 ihre Heimat und ihre Kultur anhand anschaulicher und interaktiver Power-Point-Präsentationen vor.

Bei einem Podiumsgespräch mit dem Imam, Herrn Abu Ahmad Jakobi vom Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und Pastor Hartmut Sölter von der Ev.-Luth. Bugenhagengemeinde Nettelnburg wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und Islam herausgearbeitet.

Für einen Workshop zur Rolle der Frau im Islam konnte die Islamwissenschaftlerin und Dozentin für interkulturelle Kommunikation Latifa Kühn gewonnen werden. Sie wies daraufhin, dass im Zusammenhang mit Migration häufig nur Missstände betrachtet werden, die damit verbundenen Potentiale und Stärken jedoch außer Blick geraten.

Mit dem Rhytmus in der Gruppe aufgehen, das kann afrikanisches Trommeln. (©Graudegus)

Mit der Veranstaltung ist es erneut gelungen, zu Toleranz, Mitmenschlichkeit und einen respektvollen Umgang miteinander zu ermutigen. „Interkulturelles Lernen passiert nicht von selbst. Schulen müssen bewusst einen Raum schaffen, in dem Wissen über die unterschiedlichen Kulturen vermittelt und kulturelle Vielfalt erfahrbar wird. Daher ist dieser Anspruch auch in unserem schulischen Leitbild formuliert. Gelebte Vielfalt in der Schule bedeutet eine ständige Auseinandersetzung um das Ringen nach Klarheit über die Werte, die für unser tägliches Zusammenleben wichtig sind.“, sagt Schulleiter Rolf Hinz.

An der G13 haben rund 40 Prozent der Schüler und Schülerinnen einen Migrationshintergrund. Der „Tag der Kulturen“ gehört fest zum Schulprogramm und findet alle zwei Jahre statt.

So haben Schülerinnen und Schüler aus der BTA 16/2 den „Tag der Kulturen“ erlebt:

Fatma Karo (27 Jahre) hat sechs Kilogramm Reis zu köstlichem Couscous-Salat verarbeitet. „Eigentlich wollten wir große Teile des Salats gemeinsam in der Klasse essen. Doch bei unserem Stand waren so viele Schüler, dass wir das Essen gerne verteilt haben.“

„Es war schön, dass so viele Kulturen gemeinsam miteinander den Tag mit Essen aus verschiedenen Nationen genießen konnten. Man hat auch Rezepte ausgetauscht und man hatte Einblicke in die verschiedenen Länder und Kulturen.

Das Tollste war die Musik, das Essen und die Atmosphäre, die an einen richtigen Basar erinnert hat. Es war ein schönes Gefühl an diesem Tag teilgenommen zu haben.“

Fatma, Sika, Esra, Caro, Nazifie

„Mein Highlight war die Dokumentation, in der aufgezeigt wurde, welche Probleme die Einwanderung von Flüchtlingen mit sich bringt und wie sich diese in einem fremden Land mit fremden Gegebenheiten fühlen, und was die Bevölkerung dazu denkt.

Für mich persönlich ist diese Dokumentation etwas Besonderes, da die Familie, um die es in dem Beitrag zum Großteil geht, etwa eine Minute Fußmarsch von mir entfernt untergebracht wurde.“ Marcel Klisch (17 Jahre)

„Mein Highlight des heutigen Tages war, dass ich etwas Neues über den Umgang mit Diskriminierung gelernt habe.“ Friederike Dellien (18 Jahre)

Der Tag der Kulturen hat dazu beigetragen, dass die Beteiligten tolle Begegnungen hatten. Die vielen Momente des Tages werden noch länger in der Erinnerung bleiben und zu Toleranz, Mitmenschlichkeit und einen respektvollen untereinander ermutigen.

Im Jahr 2018 wird es erneut einen Tag der Kulturen geben. Im November 2017 ist turnusgemäß der Umwelttag als Projekttag an der G 13 geplant.

Bettina Schrader

Das offene Labor: Spannende Einblicke schafft die G13 im Rahmen des MINT-Tages

Am 22. November 2016 hat die Staatliche Gewerbeschule 13 im Rahmen des MINT-Tages in Bergedorf ihre Labore für interessierte Besucher geöffnet. Zahlreiche Schülergruppen aus Stadtteilschulen und Gymnasien der 9. bis 13. Klasse aus ganz Hamburg schauten Auszubildenden der G13 bei chemischen Analysen über die Schulter.

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Die Besucher untersuchten verschiedene Lebensmittel wie Speiseöle und Cola. „Das glaub´ ich nicht, dass der pH-Wert von Cola noch saurer ist als unsere Magensäure!“ sagt Benett (16) aus Billstedt. „Sind im Spinat auch gelbe und rote Farbstoffe enthalten?“ Das war die Frage, die er anschließend mit Hilfe von Lehrerin Alexandra Senn mit der Methode der Dünnschichtchromatographie nachging. Einige Schüler nutzten den Besuch an der Gewerbeschule 13, um sich gleich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben: „Die Verdienstmöglichkeiten und die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt als CTA sind für mich reizvoll“ sagt Merle (18) aus Altona.

Bettina Schrader

Floristik-Show und Berufswettbewerb mit angehenden Floristen der G13

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Erstellung der Überraschungsarbeit

Im Zuge des diesjährigen Berufswettbewerbs des 3. Ausbildungjahres der Floristen mussten sich die 23 Teilnehmer/-innen mit dem Thema „Farbe bekennen“ auseinandersetzen. Die Aufgabe bestand darin, der eigenen Interpretation folgend, das Thema mit viel Mut und Kreativität zu inszenieren, wobei den Auszubildenden freistand zwischen Raum-, Tisch-, Trauer- oder Hochzeitsschmuck zu wählen.

Ziel des mittlerweile 4. Wettbewerbs sollte sein, die positive Kraft der Blumen und die gestalterischen Möglichkeiten in der Floristik dem anwesenden Publikum näherzubringen. Außerdem sollte es den Jungfloristen/-innen als Vorbereitung für die Abschlussprüfung dienen. Die Arbeiten wurden nach der Fertigstellung von einer Fachjury im Hinblick auf die Technik, das Einhalten der gestalterischen Prinzipien, den sensiblen Umgang mit Farben und die Umsetzung des Themas bewertet.

Bei der Interpretation des Themas „Farbe bekennen“ waren der Kreativität der Schüler/-innen keine Grenzen gesetzt, sodass jeder die Möglichkeit hatte, einen ganz individuellen Zugang zu finden. Diese Vielfalt wurde am 22. September auf spektakuläre Weise umgesetzt und von den zahlreichen Zuschauern bestaunt.

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Mit-Mach-Aktion mit Zuschauern

Die Schüler/-innen der G13 nahmen das Publikum im Wandsbek Quarree mit auf eine abenteuerliche Reise durch die sieben Höllenkreise aus Dante’s Inferno, durch das Hamburger Schietwetter und die zahlreichen Baustellen. Die Reise führte weiter in die eigene Kindheit und in die Apfelgärten Österreichs und machte auch nicht vor der fantastischen Welt der Mystik halt, eindrucksvoll dargestellt durch einen selbstgemachten, lebensgroßen Drachen, der die Entwicklung von allem Ursprung zur Vollendung in einer farbenprächtigen Explosion vollführte. Ein anderes Werkstück bestach durch die absichtliche Auswahl unbunter Farben, als Ausdruck der Entschleunigung und Ruhe in einer grellen, lauten, bunten Welt.

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Austragungsort Wandsbeker Quarree

Die Berufsanwärter/-innen hatten auch keine Scheu vor aktuellen und brisanten Themen, wie der Gewalt gegen Frauen, unsere multikulturelle Welt und die Integration aller Menschen, egal woher sie kommen sowie der Akzeptanz der Homosexualität. Die Werkstücke zeigten ein deutliches „Ja“ zum Leben, zum Anderssein und zum Buntsein – wie eine Kandidatin eindrucksvoll in ihrem Urnenschmuck zeigte, denn auch in der Trauerfloristik kann mit kräftigen, bunten Farben gearbeitet werden.

Die Bewertung durch die Fachjury erfolgte direkt im Anschluss an die Fertigstellung der Werkstücke. Die Schüler/-innen hatten jedoch keine Möglichkeit, ihre Idee und den Hintergrund ihrer Arbeit persönlich vorzustellen, daher kam es leider zu Missverständnissen seitens der Fachjury und dadurch zu Punkteabzügen, die nicht gerechtfertigt waren. Die Klasse der G13 regte daher im Feedbackgespräch eine Änderung der Bewertung durch die Jury an, die zumindest eine kurze Vorstellung der eigenen Arbeit vorsieht, damit es in Zukunft nicht zu dieser problematischen Bewertung kommt.

Vorbereitung der Überraschungsarbeit

Die Teilnehmer/-innen hatten nach der Wahlarbeit die Chance ihrer Kreativität und ihrem Einfallsreichtum in der Überraschungsarbeit erneut Ausdruck zu verleihen. Alle Schüler bekamen die gleichen floralen und nicht floralen Materialien zur Verfügung gestellt, mit der Aufgabe innerhalb von 60 Minuten ein Werkstück herzustellen. Dieses Jahr befanden sich in der Überraschungsbox alle Zutaten für einen Tischkranz. Wie jedes Jahr war dies eine spannende Herausforderung für die angehenden Floristen/-innen, welche sie mit viel Elan und Spaß umsetzten.

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Die Überraschungsarbeit

Abgerundet wurde das Event durch die überzeugende Bühnenshow von Birgit Farwick, der Gewinnerin der Hamburger Landesmeisterschaften im Jahr 2010. Mit vielen guten Ideen und praktischen Tipps bezauberte sie das Publikum und präsentierte, wie Alltagsgegenstände sich zu kunstvollen Arrangements verarbeiten lassen.

Lisa Winkler, F14/1

GDCh-Absolventenpreis 2016

GDCh_Logo_gruen_weisser_HintergrundDie Lehrkräfte der BTA-Abteilung der Staatlichen Gewerbeschule 13 in Hamburg-Bergedorf gratulieren Frau Merve Selcuk zum diesjährigen Absolventenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Merve Selcuk hatte schon als Kind Interesse an den Naturwissenschaften. In der Oberstufe hat sie daher ein naturwissenschaftliches Profil belegt. Nach dem Abitur wollte sie den Bereich Forschung näher kennenlernen und entschied sich deshalb für die Ausbildung zur Biologisch-technischen Assistentin. „Durch das praktische Jahr während der Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, in die unterschiedlichen Bereiche der Forschung einzutauchen und mitzuwirken“, berichtet die Preisträgerin. Besonders positiv hat ihr die Aufteilung in Praxis- und Theorieteilen gefallen. Nach der Ausbildung möchte Frau Selcuk im naturwissenschaftlichen Bereich bleiben. „Die Ausbildung hat mir bei der Entscheidung für mein Studium geholfen.“

An der Staatlichen Gewerbeschule 13 in Hamburg-Bergedorf wurden fünf weitere Preise verliehen. Sie gingen an den Jahrgangsbesten Maik-Iven Parreidt (Doppelqualifizierung: CTA-Ausbildung und allgemeine Hochschulreife), an André Zörner (Chemisch-technische Assistenz), an Gerrit Meyer (Fachschule Chemietechnik), an Fabian Wrieden (Chemielaborant) sowie an Jasmin Naderi (Pharmazeutisch-technische Assistenz).

Wir, die Lehrkräfte der Gewerbeschule 13 in Hamburg-Bergedorf, wünschen unseren Absolventen auf ihrem weiteren beruflichen Weg viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Bettina Schrader

Lesen Sie auch den Artikel zum Thema in der aktuellen Ausgabe „Nachrichten aus der Chemie“ der GDCh.

Fotowettbewerb Fotoklima 2015/16: BTA Schüler_innen der G13 gehören zu den Preisträgern

Am Donnerstag, den 14. Juli 2016, wurden die 13 Preisträger und Preisträgerinnen des Fotowettbewerbs „Fotoklima“ geehrt.

Alle Preisträger

Veranstalter war das Referat für Umwelterziehung und Klimaschutz des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Gefördert wurde der Wettbewerb mit Mitteln aus dem Masterplan Klimaschutz der Behörde für Umwelt und Energie.

Insgesamt wurden ca. 500 Bilder von 246 Schülerinnen und Schülern aus Hamburgs Schulen eingereicht. Sie alle haben versucht, die von der Jury vorgegebenen Aspekte,

Wo kann ich die Spuren des Klimawandels sehen?
Warum sind die Themen Müll, Wasser, Verkehr und Ernährung wichtig?
Wie wird die Welt in 2050 aussehen?
Was hat Klimawandel mit Gerechtigkeit zu tun?
Und was kann ich selber tun, damit das Klima stabil bleibt?

fotografisch umzusetzen.

Moderator Frank Böttcher betonte, dass er am liebsten alle Teilnehmer eingeladen hätte, da die eingereichten Arbeiten sehr vielfältig und interessant seien. Leider konnten nur 13 Preise vergeben werden.

Die Preise überreichte der Umweltsenator Herr Jens Kerstan. Das Jurymitglied Herr Andre Lützen von den Deichtorhallen würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger und deren prämierten Fotos.

Monique, Tom, Theresa und Rupinder aus der Klasse BTA 15/2 unserer Schule wurden für ihre Fotoserien „Faktor Mensch“ ausgezeichnet. Die Jury war besonders von der künstlerischen Umsetzung beindruckt. Die Serie zeigt die Veränderung der Welt durch den Einfluss des Menschen.

Die Klasse BTA 15/2 hatte im Unterricht des Faches „Wirtschaft und Gesellschaft“ zum Thema „Klimawandel und Weltklimakonferenz“ gearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde auch an der fotografischen Umsetzung gearbeitet und an dem Fotowettbewerb teilgenommen. Initiiert und geleitet hat das Projekt Monika Vollmer.

Monique und Rupinder nahmen neben „Ruhm und Ehre“ von Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, einen 300€ Einkaufsgutschein für nachhaltige Produkte entgegen.

Die G13 PreisträgerMonique und Rupinder selbst waren über den Gewinn sehr überrascht. Mit Einsenden der Fotoserie war für sie das Unterrichtsprojekt eigentlich abgeschlossen; umso mehr freuen sie sich über die Beachtung, die ihre Arbeit gefunden hat.

Alle Fotos der Gewinner_innen sind hier zu sehen: Fotoklima 2015/16